Neue Ära in der Aus- und Weiterbildung


Mitarbeiter der HWK Osnabrück-Emsland und Vertreter der Sponsoren in der neuen Werkstatt des BTZ.

Land- und Baumschinenwerkstatt bei der Handwerkskammer Osnabrück eingeweiht

Die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland hat ihr Berufsbildungs- und TechnologieZentrum (BTZ) um eine Ausbildungswerkstatt für Land- und Baumaschinentechnik erweitert. Dafür hat sie rund 100.000 Euro investiert. In der neuen Werkstatt finden Lehrlinge, Gesellen und angehende Meister optimale Bedingungen vor, um auf äußerst hohem Niveau die Ausbildung zum Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik abschließen zu können. Der Präsident der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland Peter Voss konnte im Beisein von zahlreichen Ehrengästen und Sponsoren die neue Werkstatt in einem feierlichen Akt einweihen. Die Sponsoren Claas aus Harsewinkel und Saltenbrock aus Melle hatten das Vorhaben der Handwerkskammer erheblich unterstützt. Die Werkstatt rundet das Angebot für Aus- und Weiterbildung am Standort Osnabrück ab und läutet eine neue Ära der Ausbildung in der Land- und Baumaschinentechnik ein. "Wir sind stolz auf diese Werkstatt und auch darauf, unseren Auszubildenden, den Gesellen und angehenden Meistern eine praxisnahe Ausbildung anbieten zu können", so Präsident Voss.

Im Beisein von Innungsobermeister Reinhold Stambusch verdeutlichte der Präsident, dass die Kammer die besten Ausbildungsbedingungen für den Berufsnachwuchs geschaffen habe. Neue Werkbänke, Computer, elektronische Messwerkzeuge und vieles mehr seien für die Ausbildung angeschafft worden. "Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren, die mit der Bereitstellung von modernen Traktoren, Motoren, Kleingeräten und weiterer Fahrzeugtechnik dafür sorgen, dass nun optimale Voraussetzungen geschaffen wurden, um die Fachlehrgänge im Rahmen der Lehrlingsausbildung auf hohem Niveau realisieren zu können", stellte Präsident Voss in seiner Rede heraus.

In der neuen Werkstatt werden künftig von Lehrwerkmeister Dieter Vedder unter anderem Lehrgänge zur Motorentechnik an Land- und Baumaschinen, zu Antriebs- und Fahrwerktechnik, zur Diagnose an Land- und Baumaschinen, zur Motorgerätetechnik und auch die praktischen Gesellen- und Meisterprüfungen an modernsten Fahrzeugen und Geräten durchgeführt.

Erfreulich ist, dass jedes Jahr etwa 30 Lehrlinge die praktische Ausbildung in den heimischen Land- und Baumaschinenbetrieben beginnen. Ihre Ausbildung orientiert sich an dem schnell wandelnden Berufsbild des Mechanikers für Land- und Baumaschinentechnik. Neue Inhalte in der überbetrieblichen Ausbildung sind beispielsweise Hydraulik und Elektronik, Motormanagement und Fehlerdiagnose. "Dieser Beruf hat sich im Laufe der Jahre stark gewandelt und zählt zu den vielseitigsten Handwerksberufen", hob der stellvertretende Leiter des Osnabrücker BTZ, Reinhard Diestelkämper hervor. "Die dreieinhalbjährige Lehrzeit unterstreicht, welch universelle Ausbildung die Lehrlinge erhalten, um alle Facetten des Berufes meistern zu können".

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