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Erste Kanäle zugefroren / Im Westen derzeit noch freie Fahrt


Noch ist im Westen kein Eis in Sicht und für Schiffe gibt es ? wie am AGRAVIS Kraftfutterwerk in Münster am Dortmund-Ems-Kanal ? freie Fahrt. Fotovermerk: AGRAVIS
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  • AGRAVIS-Tochter FGL GmbH setzt auf Lkw und Bahn
  • Noch keine Kanalsperrungen durch Frost und Eis im Westen
  • Eingelagerte Vorräte garantieren einen reibungslosen Ablauf

Die Minusgrade haben Deutschland inzwischen fest im Griff. Temperaturen von bis zu minus 18 Grad in den östlichen Bundesländern und bis zu minus 14 Grad in den westlichen Regionen lassen Erinnerungen an die kalten Winter 2011 und 2010 aufkommen. Aufgrund der niedrigen Temperaturen spitzt sich die Eislage auf den Wasserstraßen im Osten langsam zu. In den westlichen Landesteilen sind noch keine Kanäle gesperrt.

Die AGRAVIS hat die Eislage auf den Flüssen und Kanälen täglich im Blick, denn die meisten der Futtermittelwerke, beispielsweise in Münster, Oldenburg, Dorsten, Minden, Lingen und Leer, werden hauptsächlich per Binnenschiff über die Wasserwege angesteuert. Bislang erreichen die Binnenschiffe diese Produktionsstätten wie geplant. Im Notfall besteht zudem die Möglichkeit, auf Lkw umzusatteln und so den permanenten Nachschub von Produktionsmitteln zu gewährleisten. Lieferengpässe werden zunächst nicht erwartet.

Östlich von Magdeburg sind hingegen keine Verladungen mehr möglich. Es sind erste Kanäle gesperrt oder stark behindert, und bei den anhaltend kalten Temperaturen ist damit zu rechnen, dass weitere Wasserstraßen zufrieren oder durch Eis behindert werden. Ab der nächsten Woche kann von Braunschweig bis Bülstringen mit Eis zu rechnen sein.

Betroffen sind auch die Betriebsstätten der AGRAVIS-Tochtergesellschaft Futtermittel-Getreide-Landhandel (FGL) Handelsgesellschaft mbH am Oder-Spree-Kanal. Per Schiff ist der Standort nicht mehr erreichbar. Das Kraftfutterwerk hat sich jedoch bereits frühzeitig mit zusätzlichen Vorräten eingedeckt. Alternativ können Rohwaren per Lkw geliefert werden. Für die Warenverschickung besteht zudem die Möglichkeit der Bahnbe- und -entladung.

Beinahe alle Kraftfutterwerke der AGRAVIS Raiffeisen AG und ihrer Tochtergesellschaften haben eine direkte Anbindung an Wasserstraßen, weshalb die Binnenschifffahrt einen wichtigen logistischen Baustein der Unternehmensgruppe bildet. Sie ist nicht nur eine der günstigeren Transportvarianten, sondern auch eine der umweltschonendsten. Etwa 70 Prozent der Futterrohstoffe werden auf diesem Weg zur Produktion in die AGRAVIS-Kraftfutterwerke befördert.

AGRAVIS Raiffeisen AG

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen mit mehr als 7 Mrd. Euro Umsatz und aktuell 5.500 Mitarbeitern. Die geschäftlichen Schwerpunkte der AGRAVIS Raiffeisen AG liegen in den klassischen Agrarsparten Getreide, Ölsaaten sowie Futtermittel, Düngemittel, Pflanzenschutz und Saatgut. Bedeutende Aktivitäten bestehen zudem in den Bereichen Agrartechnik und Energie. Darüber hinaus wird ein Einzelhandelsgeschäft in den Raiffeisen-Märkten betrieben. Eine nennenswerte wirtschaftliche Rolle kommt zudem dem Baustoffhandel zu.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist Großhandelspartner der Primärgenossenschaften vor Ort, die das Geschäft mit den Landwirten verantworten. Daneben beliefert die AGRAVIS Raiffeisen AG über Tochtergesellschaften – in Regionen ohne Primärgenossenschaften – die Landwirte auch direkt. Das Arbeitsgebiet der AGRAVIS Raiffeisen AG reicht über große Teile Nordrhein-Westfalens bis nach Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg sowie Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
www.agravis.de

Die Pressefotos sind bei Verwendung des Fotovermerks „AGRAVIS Raiffeisen AG“ zur Veröffentlichung frei gegeben.

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